mushouyagi

Logbuch des Experiments, das wir LEBEN nennen.

Wir sind der Wandel #5vor2012

- 26. Februar 2012

Wir alle stehen meiner Meinung nach vor einem deutlichen Wandel in unserer Welt, der sich jetzt schon in vielen Aspekten ausdrückt. Auch wenn es hier und da Wirrnisse geben mag, bin ich überzeugt, dass daraus eine großartige Zukunft erwächst, die sich von den heute noch existierenden Ansichten und Wahrnehmungen deutlich unterscheidet. Man darf also gespannt sein… Es ist #5vor2012!

Ein Traum ist etwas in dem Du drin bist, den Du träumst – und nicht, wie der oft fälschliche Sprachgebrauch impliziert, etwas das Du Dir vorstellst oder wünscht.
Ein Traum will geträumt sein. Das bedeutet auf unserer Wirklichkeitsebene 1. Bewusstwerdung des Umstandes der „selbsterschaffenen Realität“ (YCYOR), 2. wahr- und annehmen des großartigen Erfahrungs- und Entfaltungsspielraums (Selbst-Verantwortung / -Ermächtigung) und 3. nutzen der aus diesen beiden Erkenntnissen erwachsenden Möglichkeiten, zum Zwecke der Freude und des Wohlergehens, individuell wie auch kollektiv.

Dies ist dann das, was ich den „kreativen Dialog mit der Welt“ nenne, bzw. den „kreativen Selbstausdruck“. Er ist die Materialisierung, die tatsächliche Umsetzung, welche die erträumten Dinge für das Gegenüber, erfahrbar und greifbar macht, anstatt sie nur auf der Ebene meiner eigenen Vorstellungen zu belassen, die für den Betrachter nicht mehr darstellen, als bloße „Hirngespinste“ (engl. „pipe-dreams“). So ist es also unabdinglich, die erträumten Dinge durch „bewusste Handlung“ in eine physische Realität zu überführen.

Das ist nun wiederum nicht zu verwechseln mit „physischer Handlung“, also dem unbewussten Herumdrücken und Zerren an den Umständen, damit endlich etwas passiert, oder dem orientierungslosen Herumstochern, das man dann kraft der egoistischen Selbsttäuschung zu geplantem Handeln erklärt. Ein solches Vorgehen führt meist nur zu Verdruss, Enttäuschung und Leid, weil die eigentliche Ebene der Erschaffung ignoriert wird.

So klar mir dieser Umstand ist, so sehr stoße ich mir mein Schienbein selbst auch immer wieder an der Kante dieses Mechanismus an. Zum Glück sorgt der Schmerz meist für Einsicht und man beginnt langsam und Situation für Situation es anders anzugehen. Manche der Figuren in meiner Welt scheinen jedoch eine derartige Leidensfähigkeit zu besitzen, dass sie mit bewundernswerter Selbstüberschätzung immer wieder an die gleiche Kante knallen, bis das Schienbein endlich gebrochen ist.

Leider heilt der gebrochene Knochen nur langsam, was es um so schwieriger macht, wenn man sich trotzdem immer wieder zur Kante hingezogen fühlt und es „doch nochmal probieren“ will, anstatt es einfach mal „gut sein“ zu lassen. Denn darin liegt letztlich der Schlüssel: Die „bewusste Handlung“, die zur Materialisierung führt, bedarf einer Gelassenheit, den Dingen bei ihrer Entstehung einen Freiraum zu lassen, in den sie überhaupt hineinentstehen können.

„Wahrnehmung von Schönheit mittels der Sinne ist der Auslöser für subsequente innere Wahrnehmung auf eurer Ebene.“ so Seth, die in den 60igern bis 80igern des 20. Jahrhunderts von Jane Roberts gechannelte „Energiepersönlichkeit“ bereits in der 14. Sitzung.
Das bringt deutlich zum Ausdruck, dass das Schöne im Außen zur Bewusstheit im Inneren führt und sich so bis in weitere bzw. tiefere Ebenen jenseits des Bewusstseins, wie wir es kennen, erstreckt und dort wirkt. Es ist also mehr als erstrebenswert sich auf „das Schöne“ zu konzentrieren, um den „kreativen Dialog mit der Welt“ zu leben.

Wir sind alle in einem Traum, der sich in den nächsten Monaten weiter zu entfalten beginnt und für jeden von uns früher oder später zu einem Klartraum wird. Wir sind dann in der Lage, die zuvor genannten Einsichten zu erreichen und fortan die Entfaltung unseres Traumes selbst voranzubringen. Ich blicke mit freudvoller Erwartung auf die vor uns liegende Zeit und freue mich darauf noch viele echte Menschen zu treffen, die sich, jeder auf seine Art, den kommenden Aufgaben stellen. Ich wünsche auch denen Glück, die unter der Last der Veränderung leiden und hoffe sie in dieser neuen Welt wohlbehalten begrüßen zu dürfen.


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